Hol das Stöckchen! – Sicherheit beim Apportierspiel

Hunde apportieren gern, zumindest die meisten. Man kann sie stundenlang mit größter Begeisterung beschäftigen, und wenn Herrchen oder Frauchen längst einen lahmen Arm haben quengelt Schnuffi immer noch mit dem erwartungsvollen „nur noch einmal, bitte bitte“-Blick.

Weniger schön ist, dass bei ungeeigneten Apportiergegenständen ernsthafte Unfälle passieren können oder langfristige Schäden anrichten.

Das Stöckchen

Der Klassiker unter den Apportier-Spielzeugen ist das Stöckchen, keine Frage. Immer und praktisch überall greifbar oder schnell mal – heimlich – von einem Baum oder Strauch abgerissen und schon kann das Spiel beginnen.

Ungeeignet zum Apportieren: Holzstöcke
Ungeeignet zum Apportieren: Holzstöcke

Leider ist das Stöckchen auch das gefährlichste Spielzeug, denn es bietet gleich mehrere Verletzungsmöglichkeiten. Beim Zernagen kann Holz absplittern und entweder in Zunge oder Zahnfleisch eindringen und hier Wunden verursachen oder es werden Teile Verschluckt und es entstehen Wunden im Hals, in der Speiseröhre oder gar im Darm. Read more

Für uns alltäglich für Hunde gefährlich – Teil 3: Schmerzmittel

Die meisten erfahrenen Hundebesitzer wissen, dass man Medikamente, die zur Behandlung von Menschen bestimmt sind, Hunden nicht ohne Weiteres verabreichen kann. Dennoch sollte man nicht müde werden, gewisse Grundsätze immer wieder zu betonen und auch auf spezielle Gefahren wiederholt einzugehen, was ich hiermit tue.

Dieser Artikel befasst sich mit der Selbstmedikation mit Schmerzmitteln, genauer gesagt mit den „großen Vier“ Vertretern der Human-(also für den Menschen bestimmten) Schmerzmitteln Aspirin, Ibuprofen, Paracetamol und Diclofenac. All vier sind in der Apotheke (bis zu einem gewissen Dosierungs-Grenzwert) rezeptfrei erhältlich und für Hunde absolut tabu! Read more

Sicher ist sicher – die Hundehaftpflicht-Versicherung

Als Hundehalter ist man häufig etwas blauäugig, denn immerhin kennt man seinen Vierbeiner ja meist von Welpenalter an und damit in- und auswendig. Niemals würde er irgendetwas tun, was nicht beabsichtigt oder gewünscht ist. Also läuft Hasso in der Stadt ohne Leine nebenher, springt beim Gassi fröhlich aus dem Auto und begrüßt den Vertreter an der Tür ganz auf Hunde-Art. So isser halt, der Hasso. Leider können diese normalen Hunde-Verhaltensweisen den Hundehalter buchstäblich in Teufels Küche bringen. Was nämlich, wenn der Vertreter an der Tür keine Hunde mag und erschreckt rückwärts stolpert, stürzt und sich eine Gehirnerschütterung zuzieht? Oder Fiffi sieht während er leinenlosen Shopping-Runde seines Frauchens auf der anderen Straßenseite eine Katze, rennt los und verursacht damit einen Verkehrunfall, weil der sich nähernde Fahrer statt Fiffi platt zu fahren lieber in den Gegenverkehr ausweicht.

Verkehrsunfall - auch so ein Unfall kann durch einen Hund verursacht werden
Auch so ein Unfall könnte durch einen Hund verursacht werden.

Doch ganz so schlimm müssen die Szenarien gar nicht sein, es reicht eine im Übeschwang angesprungene Passantin deren neue Markenhose erst mal in die Reinigung muss oder sogar ein Loch hat. Read more